

alexander-technik
bringt leben in die bewegung
Alexandertechnik ist für mich eigentlich und immer wieder „nur ein Gedanke“. Der Gedanke, loszulassen, Muskeln, die sich unnötig anstrengen, zu entspannen, vor allem am Nacken und Hals. Wenn ich zurückdenke: ein zu Beginn irritierender Gedanke. Einfach loslassen, nichts tun, mich nicht anstrengen. „Versuchen, loszulassen“. Ein Widerspruch? Nach der ersten Sitzung war ich mir alles andere als sicher, ob das was bringt.
Meine sieben Sitzungen liegen nun schon ein paar Monate hinter mir. Und es hat was gebracht. Ich wache gelegentlich immer noch mit einem verspannten Rücken auf, aber es gelingt mir, dazu beizutragen, dass die Verspannungen sich im Verlauf eines halben Tages (auch ohne osteopatische Handgriffe) auflösen. Es ist tatsächlich keine Anstrengung und immer wieder „nur ein Gedanke“. Das verblüfft mich geradezu und gibt mir eine gänzlich unesoterische Ahnung davon, was mit „mind over matter“ gemeint sein könnte.
Die Sitzungen selber waren zum Teil lustig, erforderten aber viel Aufmerksamkeit. Ich habe etliches über meinen Körper erfahren (Warum lernt man so etwas eigentlich nicht in der Schule?): Zu spüren, wo mein Körpermittelpunkt ist, wahrzunehmen, was sich alles beim Atmen bewegen kann, oder die eigene Sitzhaltung im Spiegel überprüfen. Aha. Und immer wieder das Hinspüren am Nacken, Hals, Kopf. Loslassen, nichts tun, nur ein Gedanke. Hinspüren und Veränderung wahrnehmen, darüber reden.
Mit F.M. Alexanders Technik komme ich gut klar, auch deshalb, weil ich dazu keine „Räume“ schaffen muss: Sie begleitet mich immer wieder in den Räumen, in denen ich mich ohnehin bewege, bei dem, was ich eben gerade tue, beim Stehen, Gehen, Sitzen, Liegen. So wie ich lebe, brauche ich auch keine besonderen Zeiträume für sie: Das Warten auf den Zug und an der Kasse wird zum kairos für absichtsvolles Nichtstun. Schließlich muss ich auch keine imaginativen Räume schaffen: Ein Arm wird nicht schwerer, wärmer, größer, als er ist. Er ist, wie er ist. Und wenn er seitlich herabhängt, ist da Raum um ihn, der nicht erdacht, sondern da ist. Die gedanklichen Vorstellungen, die ich in der Alexandertechnik kennengelernt habe, sind wohltuend schnörkellos und hilfreich.
Markus, 44, Lehrer.
Der Übungskurs "Der Aufrechte Mensch" von Robert Schleip weckte meine Neugierde auf die Möglichkeiten, meine Lebensqualität durch die Alexander-Technik zu verbessern, denn die Wirkung der Übungen war vielversprechend. Im Internet fand ich die Seite von Sibylle Wenzel, und nehme seit ca. 3 Monaten regelmäßig Einzelstunden. Ich wollte Anregung/Unterstützung/Hilfe bei meinem Versuch, meine Haltung zu verbessern, lästige Gewohnheiten abzulegen und allgemein gelassener zu werden. Ausserdem war mein Wohlbefinden belastet durch überflüssige Anspannung, Unsicherheit, Verspannungen, Bluthochdruck.
Im Unterricht wurden meine Erwartungen übertroffen. Jede Sitzung bedeutet neue Erfahrungen und Erkenntnisse über mich selbst, meinen Umgang mit Körper (und Seele) und das Erlernen neuer, besserer Möglichkeiten. Verblüfft hat mich vor allem die Art des Unterrichts, d.h. die angenehme Atmosphäre ohne Leistungsdruck, ohne Anforderungen, die aber trotzdem oder gerade deshalb so wirkungsvoll ist. Ich bin froh, dass duch die Unterstützung der AT-Lehrerin endlich Problem-Ursachen entdeckt und beseitigt werden und nicht die Symptome.
Inzwischen hat sich sehr viel positiv verändert. Verbesserte Haltung und Stimmung, mehr Selbstbewusstsein. Ich fühle mich freier, sicherer, einfach wohler im Körper, lege viele unangenehme Gewohnheiten ab. Dabei wird das Interesse nur soweit verfolgt, wie ich dazu bereit bin. Ich werde nicht „umgekrempelt“. Ich lerne durch die Alexander-Technik Alternativen kennen, die ich nutzen kann, wenn ich es brauche oder wünsche. Als ich Freunde nach ihrem Eindruck fragte, erhielt ich z.B. die Rückmeldungen, meine Haltung sei aufrechter, ich sei gut gelaunt.
Ob ich das, was in den AT-Stunden erfahre, in den Alltag übersetzen kann? Da wir in meinen AT-Stunden Alltagssituationen behandeln, wirken sich die Erfahrungen natürlich auf den Alltag aus. Anfangs verhielt und bewegte ich mich in manchen Situationen lieber, ohne die Alexander-Technik anzuwenden, denn deren Wirkung ist zwar immer angenehm aber auch ungewohnt und manchmal überraschend, das kann etwas von der jeweiligen Tätigkeit ablenken. Aber, wenn ich im Alltag die AT „zulasse“, verbessert sich meine Wahrnehmung. Ich (bzw. mein Körper) speichere die neuen Erkenntnisse und setze sie auch im Alltag um, bewusst und unbewusst.
Margot, 28, IT-Fachinformatikerin.
„Ich hatte einen starken Rundrücken, mit dem ich schon jahrelang alles mögliche probiert hatte: Wirbelsäulengymnastik, Hantelübungen, Gewichtetraining im Sportstudio, Feldenkrais-Stunden. Nichts hat mir wirklich dauerhaft geholfen. Dann hat mir eine Freundin das Buch Die Alexander-Technik von Wilfred Barlow geschenkt. Ich habe es ganz durchgelesen und mir gedacht, dass diese Methode mir helfen könnte, mein Haltungsproblem zu lösen. Mein Interesse, mit den Stunden zu beginnen, bestand also ganz einfach darin, meine schlechte Haltung zu korrigieren. Bei Sibylle lernte ich, meine Fehlhaltungen ganz intensiv zu beobachten und mich aufzurichten. Dabei ging es ganz stark um eine andere Art des Aufrichtens als die mir bis dahin bekannte und auch darum, das Gelernte auf verschiedene Tätigkeiten anzuwenden.
Ich habe dadurch erstmals das Gefühl bekommen, aufrecht stehen und sitzen zu können, ohne mich anzustrengen zu müssen. Mein Rundrücken ist viel besser geworden und die Schmerzen, die ich beim Gehen am rechten Fuß hatte, sind verschwunden.
Die Veränderungen sind auch für andere Leute wahrnehmbar. Vor allem mein Mann und meine Mutter haben die Veränderung meiner Körperhaltung bemerkt. Früher habe ich mich z.B. beim Schreiben stark verkrampft. Wenn ich jetzt schreibe oder gehe, oder beispielsweise gekrümmt am Waschbecken stehe, beobachte ich mich und kann bei Bedarf positive Veränderungen vornehmen. Die Umsetzung des Alexander-Prinzips in den Alltag gelingt so wie ich es mir erhofft hatte.
Insgesamt kann ich sagen, es war und ist ein sehr spannender Prozess, der mir sehr gut getan hat und echte, bleibende Veränderungen herbeigeführt hat.“
Isabel, 41, Beraterin für Marketing und Kommunikation.
Kürzlich bekam ich Post von meinem ehemaligen Klienten Aires, der insgesamt nur neun Stunden Unterricht in Alexander-Technik bei mir genommen hatte, bevor ihn seine Firma ins Ausland versetzt hat. Er erzählt von seinen Erfolgen bei der selbständigen Anwendung des Alexander-Prinzips:
„But now I have something to tell you that you might find very interesting. I had the opportunity to try Alexander Technique with a complete new activity: Golf. My company did a party on friday and the we spend the day playing golf, all (55 persons) were beginners. On the long range strickes I used very much the Alexander Technique and after a couple of tries I could hit every ball exactly in the direction I wanted and always over 150 meters or more. After some dozens of hits I could control the power and put half of the balls inside a 2 meter diameter basket which was about 100 meters away. Every one was very impressed with this and even the golf teachers were asking me if I was a golf player, but no, it was my first time. Then on the short range I had also a big sucess, the teacher was showing us and told that to hit that hole three strikes would be good and two would be perfect, he showed us and he did it with two strikes, I was next and I also did it with two strikes, most people did it with five or six, or even more. Later my team got the third place in nearly twenty teams. The teachers advised me to keep playing and that I could become a really good golf player, however I am not interested because I know what I did was using the mind and Alexander Technique, and I can reproduce this in any other new activity.
Also in inline skating I am having similar effects, until last year I was just a normal skater and nowadays I can go really fast, do twists, sudden breaks, jumps or go backwards really fast. But it doesnt feel the same as what it felt with golf because with inline skating it´s also the result of very big amount of time investment.“
Aires, 30 Jahre, IT-Professional.
„Wegen jahrelanger Schwindelanfälle, die bei Belastungssituationen auftraten und wegen einer starken Einschränkung im Kiefergelenk (bekam manchmal den Mund kaum auf), versuchte ich es eines Tages mit der Alexander-Technik. Auch hatte ich eineinhalb Jahre lang Migräneanfälle, die mich zusätzlich belasteten.
Von der Alexander-Technik hatte ich schon lange zuvor gehört gehabt. Eine Freundin von mir, die eine sehr schwere Operation am Kopf gerade noch überlebte, fand viel Hilfe in der Alexander-Technik. So ging ich eines Tages zu Sibylle Wenzel. Weil ich finanziell nicht in der Lage war, regelmäßig Stunden zu nehmen, war ich sehr überrascht, dass ich schon nach der ersten Stunde mich aufmerksamer bewegte und Erleichterung fühlte. Nach ungefähr der dritten Stunde bemerkte ich viel weniger Verspannungen im Nacken und Kieferbereich. Ich war sehr überrascht, wo ich mich überall unnötigerweise anspannte, ja ich möchte fast sagen, verkrampfte.
Jetzt sind meine Kieferproblem fast weg, weil ich irgendwie merkte, dass ich immer wieder die Schultern sehr hochziehe und deshalb irgendwann den Mund kaum mehr frei bewegen konnte. Meinem Freund habe ich von meinen Stunden bei Sibylle Wenzel erzählt und er fand das so gut, dass er mich, sobald es ihm auffiel darauf aufmerksam machte, wenn meine Schultern wieder einmal oben waren und er mich dann dort sanft berührte.
Auch glaube ich mittlerweile, dass auch mein Schwindel und die Migräne (hatte ich jetzt schon fast drei Monate nicht mehr!) von meinem verspannten Schulterbereich kommen.
Zum Glück ist die Alexander-Technik so leicht in den Alltag übertragbar, dass ich jeden Tag auf mich schauen kann, wo ich unnötige Muskelanspannungen loslassen kann. Die Art und Weise von Sibylle Wenzel hat mir allerdings auch sehr zugesagt, so dass ich mich schon ab der ersten Stunde sehr gut aufgehoben fühlte und Vertrauen und Offenheit hatte.“
Anna, 35 Jahre, Schauspielerin.
„Warum haben viele Berufsmusiker Rückenproblemen? Daß die Haltung eines Geigers einseitig ist, erklärt – meiner Meinung nach – wenig, und daß das Gewicht einer Geige nicht reicht, um ernsthafte körperliche Beschwerden zu begründen, braucht wenig Erklärung. Wenn Rücken, Hals und Arme eines Flötisten krank werden, dann nicht weil die Flöte schwer lastet, sondern weil der Musiker selber, ohne seines Verhaltens bewußt zu werden, seinen ganzen Körper im Musizieren arg strapaziert. Musiker richten sich selber regelrecht zugrunde mit Haltungen die nicht nur einseitig, sondern starr werden – und sie schaden sich ohne Notwendigkeit.
Ich kann bestätigen, dass die von Alexander enwickelte Technik bestens geeignet ist, die mechanisch geführten Glieder und die rigiden Haltungen von leidenden Musikern neu zu sensibilisieren und mit belebendem Bewußtsein zu erfüllen. Um zu einer besseren Haltung zu gelangen, muß man erst merken wie man sich hält, und sich vielleicht auch eine neue Aufmerksamkeit erarbeiten. Die Grundlagen dieser Methode haben viel mit direkter Erfahrung, aber wenig mit intellektuellem Verstehen zu tun. Wenn man Fortschritte erzielen will, kann man Alexanders Bücher deshalb weglegen – man braucht einen Lehrer. Noch besser, eine Lehrerin wie Sibylle Wenzel.
Einfühlsam und geduldig hat Sibylle mir in den letzten Monaten eine ganz neue Betrachtung des eigenen Körpers ermöglicht. Sie ist fähig, sich auf mehreren Ebenen mit dem Schüler auseinanderzusetzen, im Denken und im praktischen Tun. Die in ihrem Unterricht erreichten Erfahrungen öffnen mir, einem Berufsbratschisten, neue und erfreuliche Perspektiven.“
Kennan, 50 Jahre, Musiker.
„Beim Stöbern in einem Büchergeschäft stieß ich auf ein Buch über die Alexandertechnik. Da ich seit meiner Kindheit an Haltungsproblemen litt, probierte ich zunächst einige der im Buch beschriebene Übungen aus. Obwohl ich Anfangs sehr skeptisch war, merkte ich schnell, daß mir dies sehr gut tat. Allerdings wurde mir schnell bewußt, daß ich allein nicht wirklich weiterkam. Seit dem Besuch einer Informationsveranstaltung nehme ich nun wöchentlich Einzelstunden. Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Stunde erinnern. Auch in diese ging ich zunächst sehr skeptisch hinein. Ich war damals sehr überrascht, wie gut mir diese Stunde tat.
Rückenbeschwerden und Verspannungen, welche ich im Vorfeld regelmäßig hatte, sind mittlerweile (nach rund 10 Einzelstunden) fast ganz verschwunden. Ich freue mich jede Woche auf neue Erfahrungen und Einblicke in die Alexandertechnik. Nach dem Unterricht merke ich auch, daß ich wesentlich entspannter und aufrechter nach Hause gehe.
Ich hätte nie gedacht, daß es so viel Spaß macht, immer wieder neue Einblicke kennenzulernen. So bin ich immer wieder überrascht, was ich über ‚einfache‘ Tätigkeiten wie Sitzen, Stehen und Gehen kennenlerne. Gewohnheiten, welche mir früher nie bewußt wurden, kann ich nun wahrnehmen. So habe ich nun auch die Möglichkeit, daran zu arbeiten.“
Tilmann, 38 Jahre, Programmierer.
© 2004-2008 Studio für Alexander-Technik Sibylle Wenzel