Unterricht in F.M. Alexander-TechnikStudio für Alexander-TechnikZur WegbeschreibungZur Startseite

alexander-technik
bringt leben in die bewegung

Methoden

Gespräch

Jedem Dialog bei meiner Arbeit liegt die Frage zugrunde, warum das, was der Klient tut – und sei es mit noch soviel Extraspannung verbunden – perfekt ist. Das heißt, die Grundannahme ist, daß wir alle das machen, von dem wir glauben, es sei das Richtige. Im Dialog finden wir heraus, welche unrichtigen Annahmen den Klienten bewegen, folgerichtig (und somit nicht effektiv) zu handeln. Nicht immer gelingt das auf Anhieb. Manchmal muß man lange Zeit forschen, bis man den zugrunde liegende Gedanken gefunden hat. Manchmal ist es sehr einfach, vor allem dann, wenn die Schwierigkeit daraus resultiert, daß Wollen und Sollen einander widersprechen.

Hier können Sie die Transkription eines typischen Dialogs lesen.

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Berührung

Häufig klappen die Dinge nicht so, wie man sie sich vorgestellt hat, obwohl man genau weiß, wie Kopf und Körper zueinander in Beziehung stehen, obwohl man die richtigen handlungsleitenden Gedanken denkt und zudem die Motivation stimmt. Wenn das passiert, sprechen die Lehrer der Alexander-Technik von Gewohnheit. Die Nervenbahnen sind darauf getrimmt, beim Reiz A mit der Reaktion B zu antworten. Im letzten Moment vor dem Beginn der Handlung verfällt man gegen jeden Vorsatz erneut in das alte Reiz-Reaktions-Muster. Um dieses zu überwinden, ist es am einfachsten, der Berührung des Lehrers folgen. Der Lehrer hemmt so den Impuls, nach gewohnter Art zu agieren, und zwar genau in dem Maße wie die alte Bewegungsgewohnheit in Erscheinung tritt. Das ist zumeist eine sehr sachte Berührung. So wird die neue Bewegungsvorstellung unterstützt. Wenn ein Schüler auf diese Weise mehrmals erfahren hat, daß er die alten Art zu handeln nicht länger braucht, weil er nun eine elegantere Variante kennt, wird die Unterstützung durch die Hände des Lehrers zunehmend überflüssig.

Hinweis: Wenn Ihnen die Vorstellung unangenehm ist, von jemandem angefaßt zu werden, wird es schwierig sein, die Alexander-Technik zu erlernen. Der Begründer der Technik, Frederick Matthias Alexander, hat zu Beginn seiner Lehrtätigkeit ohne manuellen Kontakt unterrichtet, dann aber bemerkt, daß die Fortschritte seiner Schüler nur sehr langsam erfolgten. Erst als er seine Hände einzusetzen begann, wurde sein Prinzip leichter verstanden und in die Tat umgesetzt.

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Bodymapping - die Landkarte vom eigenen Körper

Bodymapping ist eine weitere Methode mit der ich im Unterricht arbeite. Es bedeutet einfach, sich die menschliche Anatomie praktisch klar zu machen. Wir haben manchmal unzutreffende Vorstellungen darüber, wie unser Körper gebaut ist, wie seine Teile im Zusammenhang stehen und funktionieren. Barbara und William Conable, zwei amerikanische Lehrer der Alexander-Technik, erkannten, daß manche ihrer Schüler durch die Arbeit mit der Alexander-Technik zwar oftmals eine schöne, freie Verbindung von Kopf und Körper erreichten, ihre Handlungen aber weiterhin unbefriedigend blieben. Das lag daran, daß in diesen Fällen anatomisch unzutreffende Vorstellungen handlungsleitend waren.

Als Grundsatz gilt: Wenn die Vorstellung vom eigenen Körper und seine tatsächliche Struktur voneinander abweichen, wird immer die Vorstellung die Ausübung unserer Handlungen bestimmen. Es ist daher wichtig, sich den Aufbau unseres Körpers zu verdeutlichen.

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